Eine meiner Kernkompetenzen liegt in der Behandlung von Panikstörungen und Angsterkrankungen. Angststörungen verschwinden nicht von allein, im Gegenteil, unbehandelt chronifizieren sie.

Was für die Behandlung von Depressionen gilt, können wir auch bei Panikstörungen, Phobien und Angsterkrankungen feststellen: ein gewisser Prozentsatz von Menschen spricht auf die klassischen, kognitiven Therapien nicht an, besonders nicht dauerhaft.

 

Der Psychologe Steven Hayes (Professor of Clinical Psychology, University of Nevada) litt jahrelang unter Panikattacken. Weil ihm keine Therapie langfristig helfen konnte, entwickelte er mit einigen Kollegen eine neue Behandlungsform: die Acceptance and Commitment Therapy (ACT).

 

„Die meisten Therapieformen versprechen, auf schnelle Weise emotionale Probleme abzuschütteln. Doch es hat sich gezeigt, dass sie nicht funktionieren. Vielfach halten sie einen sogar davon ab, das Leben in Angriff zu nehmen. Denn sie lehren, dass man als Erstes seine inneren Kämpfe gewinnen soll, um besser leben zu können.“*

* (Steven Hayes, „Emotion“,S.68,Juni2006)

 

Bei der Beratung von Angst- und Panikstörungen setzte ich daher ACT, aber auch die Introvisionsmethode ein. Gerne begleite ich meine Klientinnen und Klienten persönlich im Rahmen der Beratung bei der Konfrontation mit schwierigen Situationen (Bahnfahren, über Plätze gehen etc.), wenn es gewünscht wird.

 

Viele Menschen gehen jahrelang durch ein Martyrium, bis bei Ihnen eine Angststörung diagnostiziert wird.

 

Wie macht sich nun eigentlich eine Panikattacke bemerkbar? Hier einige Merkmale, die aber nicht alle zusammen auftreten müssen*:

 

- immer wiederkehrend

- überfallartig, plötzlich, wie aus heiterem Himmel

-  Atemnot

-  Übelkeit

-  kalte Hände

-  Herzrasen

- Angst, in Ohnmacht zu fallen

- Fremdheitsgefühl

- Todesangst

- Schwindelgefühl

- Globusgefühl ("Klopsgefühl" im Hals)

- Fluchtimpuls

 

Nach den ersten Attacken, entsteht mit der Zeit ein Teufelskreis: die Angst vor der Angst. Es werden Plätze, Orte, Menschen oder Ereignisse vermieden, die vermeintlich eine Attacke auslösen können. Menschen mit einer Panikstörung verheimlichen oft ihr Problem, engen ihren Lebenskreis immer mehr ein, vereinsamen, werden depressiv und kommen im schlimmsten Fall gar nicht mehr aus dem Haus.

 

ACT bietet die Chance, unter bestimmten Umständen in kurzer Zeit eine deutliche Besserung zu erreichen und zur langfristigen Überwindung des Teufelskreises "Angst vor der Angst" entscheidend beiträgt. Lesen Sie hierzu den Bericht der Universität Tübingen.

 

  

Nutzen Sie das kostenfreie Vorgespräch, um sich zu informieren!

 

 

 

 * Bitte konsultieren Sie vor der Beratung einen Arzt oder eine Ärztin, um sicher zu stellen, daß hinter den Beschwerden keine körperliche Erkrankung steckt, beispielsweise eine Schilddrüsenfehlfunktion.

 

 

 

Seite aktualisiert: 03.06.2017