A.L. war in ihrer Jugend gerne geflogen. Dies änderte sich jedoch allmählich nach der Geburt ihres ersten Kindes im Jahre 1988. Als sie danach zum ersten Mal im Jahre 2003 mit ihrem Ehemann und Freunden wieder nach Rom fliegen sollte, litt sie unter starker Flugangst. Diese Angst begann an dem Tag, als der Flug - ein halbes Jahr im voraus - gebucht worden war.

 

Es ging soweit, dass mir bereits schwindlig und leicht übel wurde, sobald ich nur ein Flugzeug am Himmel sah. Den Gedanken, dass ich auch bald in so ein Ding einsteigen sollte, fand ich nahezu unerträglich.

 

Als dann schließlich der Flug unmittelbar bevorstand, litt sie unter Panik.

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Etwa zur selben Zeit lernte sie die Methode der Introvision im Rahmen eines Seminars kennen. Sie beschloss, diese Methode auf ihre Flugangst anzuwenden und übte zunächst mehrere Wochen lang täglich KAW.

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Sie war so überrascht und begeistert über diese Konfliktauflösung, dass sie beschloss, diese neue Angstfreiheit in der Praxis zu testen.

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Ich habe sowohl den Hinflug als auch den Rückflug gut überstanden. Es ist zwar nicht so, dass mir beim Starten und bei zwischenzeitlichen Turbulenzen nicht doch etwas mulmig zumute war ....,aber die klassischen Angstsymptome blieben aus. Ich hätte im Mai noch nicht glauben können, dass ich im Juli ohne Angst in ein Flugzeug steige.

 

Aus: Angelika Wagner "Gelassenheit durch Auflösung innerer Konflikte. Mentale Selbstregulation und Introvision" 1.Aufl. 2007, Verlag Kohlhammer

 

 

Bei immer wiederkehrenden Panikattacken oder einer Angsterkrankung empfehle ich Ihnen, sich über die Akzeptanz- und Commitmenttherapie zu informieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Seite aktualisiert: 1.10.2013